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Handlungsfelder

Hitzewellen und UV-Strahlung nehmen aufgrund des Klimawandels zu und haben einen vielfältigen, negativen Einfluss auf unsere Gesundheit. Die damit verbundene körperliche Belastung führen zu mehr Notfallaufnahmen, deutlicher Übersterblichkeit und erhöhtem Hautkrebsrisiko

Auch invasive Tiere und Pflanzen, die Krankheiten außerhalb ihres normalen Verbreitungsgebietes übertragen und Allergien auslösen oder verstärken können, gefährden unsere Gesundheit.

Wir vernetzen uns mit vielen Akteuren, um präventive Maßnahmen,  insbesondere für vulnerable Gruppen, zu kommunizieren. Ziel unserer Aktivitäten ist, dass  Klimaschutz und damit Gesundheitsschutz, in allen Entscheidungen auf Kreisebene mitgedacht wird.

Der Klimawandel und seine Folgen machen auch vor Schleswig-Holstein nicht halt. Mehr Starkregenereignisse, längere Trocken- und Hitzeperioden haben Folgen, auch für unsere Gesundheit. Gerne möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen und diesen Herausforderungen gemeinsam begegnen.

 

Gerne kommen wir mit einer Veranstaltung zum Themenbereich „Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Gesundheit - wie können wir uns schützen“ auch in ihren Verein oder ihre Gemeinde, um Sie und alle Interessierten zu informieren und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Bei Interesse oder Fragen senden Sie uns bitte eine Mail an gesundheitsfoerderung[at]kreis-rd.de, wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung.

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung!

Um die KiTas in unserem Kreis langfristig und nachhaltig zu unterstützen, haben wir uns mittels einer Onlineumfrage von September bis Oktober 2023 ein Bild über bereits durchgeführte Maßnahmen sowie Bedarfe zum Sonnenschutz gemacht als auch zur aktuellen Situation der Frühstücks- und Mittagsversorgung.

Die Umfrage richtete sich an insgesamt 179 KiTas des Kreises Rendsburg-Eckernförde, 81 Einrichtungen haben an der Umfrage teilgenommen. Dies entspricht einer Rücklaufquote von 45%.

Wir bedanken uns für die zahlreichen Rückmeldungen und freuen uns über die vielen Anregungen.

UV-Schutz:

Aufgrund des Klimawandels treten nicht nur vermehrte und verstärkte Naturkatastrophen, sondern auch zunehmende Hitzewellen und damit eine stark ansteigende UV-Belastung auf. Sonnenschutz ist gerade im Kindesalter besonders wichtig, da in diesen Lebensjahren die Haut extrem dünn und empfindlich ist.

Die Umfrageergebnisse zeigen, dass sowohl die Notwendigkeit, als auch der Wunsch nach einer Verbesserung des UV-Schutzes in den KiTas vorhanden sind.

Chancengleichheit bedeutet in der Gesundheitsförderung, dass alle Menschen, unabhängig von ihrer sozialen Lage ihr volles gesundheitliches Potenzial ausschöpfen können.

Gesundheit ist eine zentrale Voraussetzung für die Teilhabe am Erwerbsleben, gleichzeitig steigt das Krankheitsrisiko mit der Dauer der Arbeitslosigkeit.

Um dieser Spirale etwas entgegenzusetzen kooperieren zentrale Akteure zum Thema Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung. Die Fachgruppe Gesundheitsförderung und Prävention ist Teil des Netzwerkes.

In jungen Lebensjahren werden die Grundlagen für Gesundheitskompetenz gelegt, die für das gesundheitsgerechte Verhalten in späteren Lebensphasen bedeutsam und wichtig sind. Gemeinsam mit anderen Akteuren initiieren und unterstützen wir Projekte, die ein gesundes aufwachsen bei uns im Kreis für alle ermöglichen sollen.

Kommunale Präventionsketten sind vernetzte Angebote und Maßnahmen, die auf kommunaler Ebene zusammenwirken, um Kinder, Jugendliche und Familien bestmöglich zu unterstützen. Ziel ist es, frühzeitig Probleme zu erkennen und zu verhindern. Dabei werden die Bereiche Jugendhilfe, Gesundheit und Bildung miteinander verbunden, um eine ganzheitliche Betreuung zu gewährleisten. So können Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung gefördert werden und es wird versucht, negative Folgen wie Armut oder soziale Benachteiligung zu vermeiden.

Um die KiTas in unserem Kreis langfristig und nachhaltig zu unterstützen, haben wir uns mittels einer Onlineumfrage von September bis Oktober 2023 ein Bild über bereits durchgeführte Maßnahmen sowie Bedarfe zum Sonnenschutz gemacht als auch zur aktuellen Situation der Frühstücks- und Mittagsversorgung.

Die Umfrage richtete sich an insgesamt 179 KiTas des Kreises Rendsburg-Eckernförde, 81 Einrichtungen haben an der Umfrage teilgenommen. Dies entspricht einer Rücklaufquote von 45%.

Wir bedanken uns für die zahlreichen Rückmeldungen und freuen uns über die vielen Anregungen.

Ernährung:

Die Zahl der Kinder, die in Kindertageseinrichtungen betreut werden, steigt. Im Kreis Rendsburg-Eckernförde sind es insgesamt fast 12.000 (Stand Juni 2023). Auch die Ganztagsbetreuung nimmt stetig zu und somit auch die Zahl der Kinder, die am Mittagessen in den Einrichtungen teilnehmen.

Die KiTas haben die anspruchsvolle und wichtige Aufgabe den Kindern eine gesunde, vollwertige und nachhaltige Ernährung zu ermöglichen.

Die Umfrage zeigt, dass bereits ein breites Bewusstsein für das Thema gesunde Ernährung besteht. Der überwiegende Anteil der teilnehmenden KiTasberücksichtigt bereits Kriterien der gesunden und nachhaltigen Ernährung wie Rohkost, vegetarische Ernährung oder Biokost.

Lebensqualität im Alter, sowie das Thema „gesund älter werden“ ist eines der Kern-Handlungsfelder der Gesundheitsförderung und Prävention. Wir initiieren, unterstützen und begleiten gemeinsam mit anderen Akteuren und Einrichtungen Projekte, welche uns dem Ziel, gesundheitsförderliche Lebensbedingungen und Verhaltensweisen zu stärken, näherbringen sollen.

„Daten für Taten“

Ziel der Gesundheitsberichterstattung ist die transparente Darstellung des Ist-Zustands und das Aufzeigen von Handlungsnotwendigkeiten, um auf dieser Grundlage die Gesundheit der Bevölkerung im Kreis zu verbessern. Somit dienen die Daten als Basis für Projekte in allen Bereichen.

Dafür werden nichtpersonalisierte Daten gesammelt, ausgewertet, visualisiert und in regelmäßigen Abständen veröffentlicht. Adressaten sind die Landesbehörden, politische Gremien, das Statistische Landesamt, verschiedene Akteure im Gesundheitswesen sowie die Öffentlichkeit.

Das Gesundheitsamt ist nach GDG §6 (Gesetz über den Öffentlichen Gesundheitsdienst) dazu verpflichtet, über die gesundheitlichen Verhältnisse der Einwohnenden im Kreisgebiet zu berichten. Hier stehen vor allem der Gesundheitszustand und das Gesundheitsverhalten der Bevölkerung im Fokus, aber auch gesundheitliche Risiken durch die Auswirkungen von Umwelteinflüssen.