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ALLRIS - Vorlage

Mitteilungsvorlage öffentlich - VO/2025/033

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Der Kreis Rendsburg-Eckernförde hat den Zuschlag zur Förderung des Modellprojektes „Kommunale Präventionsketten – Aufwachsen gemeinsam verantworten“ des Landes SH erhalten. Der Jugendhilfeausschuss bat die Verwaltung mit Beschluss vom 11.09.2024 (VO/2024/277) um die Initiierung der Bewerbung. Der Zuwendungsbescheid des Landes liegt vor. Der Förderzeitraum beträgt drei Jahre (01.01.2025 bis 31.07.2027). Es werden 100.000€ jährlich für die Projektumsetzung bereitgestellt. Die Mittel werden gem. Antrag für die Projektkoordination und Sachmittel/Veranstaltungen zur Projektumsetzung verwendet. Das Projekt wird fachlich und wissenschaftlich begleitet und evaluiert.

 

Voraussetzung für die Förderung ist eine strukturelle Kooperation der Fachbereiche Gesundheit, Jugendhilfe sowie Bildung. Es geht um den strukturellen Aufbau nachhaltiger Strukturen im Kreisgebiet zum Abbau und der Verhinderung von Kinderarmut. Es soll ein Fokus auf den U10 Bereich gelegt werden. Konzeptionell ist vorgesehen, einen zwei-jährlichen Kinderarmutsbericht zur Lage der Kinder und jungen Menschen im Kreisgebiet zu erstellen. Dazu ist eine interprofessionelle Verständigung über Armutsindikatoren erforderlich sowie perspektivisch die partizipative Einbeziehung von Kindern und jungen Menschen. Dieser soll im Kreis Rendsburg-Eckernförde einen Orientierungsrahmen für die Jugendhilfeplanung gem. §80 SGB VIII bilden, um den vielfältigen gesellschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden und einen dynamischen, ganzheitlichen Weg zu beschreiten, der jungen Menschen und ihren Sorgeberechtigten im Kreis Rendsburg-Eckernförde bestmögliche Bedingungen zum Leben bietet.

 

Planungen für 2025:

In 2025 sind zwei Kinderarmutskonferenzen geplant.

Gem. der Vorgabe des Landes soll eine Steuerungsgruppe und eine Koordinierungsgruppe das Projekt begleiten.

 

In der Steuerungsgruppe sind folgende Personen zu beteiligen:

  •           Die Vorsitzenden der Ausschüsse: JHA, SSKB, SoGa.
  •           Die Fachbereichsleitungen 3 und 4 sowie ihre jeweiligen Stellvertretenden.
  •           Der Schulrat

 

Aufgaben: Entscheidung Strategie, Verfahren, Ressourcen

Treffen: 2x jährlich und nach Bedarf

 

 

In der Koordinierungsgruppe sind folgende Personen zu beteiligen:

  •           Jugendhilfeplanerin (als Projektkoordination)
  •           Die Fachdienstleitungen der Fachbereiche 3 und 4
  •           FG Gesundheitsförderung & -prävention,
  •           Frühe Hilfen Koordinatorin
  •           Der Schulrat

 

Aufgaben: Ausarbeitung eines Präventionskonzeptes für den Kreis-RD, Erheben und Verarbeiten relevanter Daten, Erstellen einer Berichtsstruktur zur Lage Kinderarmut im Kreis-RD, die Kommunikation nach innen und außen, Aufbau und Pflege von Netzwerken.

 

 

Die Beteiligung am Modellprojekt kommunaler Präventionsketten bietet eine Chance, Jugendhilfeplanung nicht nur innerorganisatorisch breit aufzustellen, sondern im gesamten Kreisgebiet und unter Beteiligung der Menschen, die es betrifft, Aufwachsen gemeinsam zu verantworten.

    

 

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Relevanz für den Klimaschutz

 

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Finanzielle Auswirkungen

Eine Eigenleistung ist in den Jahren 2026 und 2027 in Höhe von 25.000,- Euro zu erbringen.

 

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Anlagen

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