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ALLRIS - Auszug

11.09.2024 - 5.2 Bericht der Verwaltung

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Wortprotokoll

Flemming Mohr, Fachbereichsleiter Jugend, Familie und Schule gibt einen Überblick über die Themen des heutigen Berichts der Verwaltung und übergibt das Wort an Wiebke Schmitz, Jugendhilfeplanerin.

Frau Schmitz präsentiert einen kurzen Film mit Eindrücken vom Careleaver- Tag am 12.07.24. Die Planung und Durchführung lief eigenständig durch die AG Careleaver. Es nahmen 50 Jugendliche an diesem Treffen teil, von denen 3 als neue AG-Mitglieder gewonnen werden konnten. Dieser erfolgreiche Verselbständigungsprozess soll im nächsten Jahr fortgeführt werden.

Weiter berichtet Wiebke Schmitz über die AG 78. Es finden regulär Treffen im Frühjahr und Herbst statt. Im Frühjahr waren 26 Träger der Einladung gefolgt. Eines der Themen war die Vorstellung der Koordinierungsstelle Vormünder. Für das Herbsttreffen wird eine neue Form erprobt, die einen noch stärkeren Dialog der Beteiligten ermöglichen soll.

Frau Schmitz informiert über die Beteiligung des Jugendamtes an der Aktion Eck- Town- City, bei der 230 Kinder in 2 Zelten zu den Thematiken Demokratiebildung und Kinderrechte betreut wurden.  Das Jugendamt soll in der Öffentlichkeit als Ansprechpartner bei Problemen wahrgenommen und Hemmschwellen bei der Kontaktaufnahme abgebaut werden. Das hat wiederum Einfluss auf die Umsetzung des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes.

 

Anschließend gibt Marco Röschmann, Fachdienstleiter Kinder, Jugend, Sport einen Bericht zum Stand der Umsetzung der KiTa- Reform und den damit einhergehenden geplanten Änderungen des Kindertagesförderungsgesetzes (KiTaG). Die Anpassung soll zum 01.01.2025 erfolgen. Dazu findet die erste Lesung im Plenum des Landtages vom 25.-27. September 2024 statt. Die Finanzierung soll nach dem bisherigen SQKM-Modell fortgeführt werden, dass inhaltlich angepasst werden soll. Beispielhaft ist hier die Förderung gemäß eines Anstellungsschlüssels statt des bisherigen Betreuungsschlüssels zu nennen. Eine Erhöhung der Elternbeiträge ist nicht vorgesehen. Die zu erwartenden Kostensteigerungen für den Kreis sind derzeit schwer einzuschätzen. Es wird jedoch mit erheblich höheren Ausgaben gerechnet. Die internen Bearbeitungsprozesse im Fachdienst werden überprüft und angepasst sowie Digitalisierungsmaßnahmen umgesetzt, um die zusätzlichen Aufgaben  mit den vorhandenen Ressourcen bewältigen zu können.

Auch im Bereich der Kindertagespflege sind noch viele offene Fragen zu klären. Beispielhaft betrifft dies die Abrechnung der Ausfalltage sowie die geplante Pauschale für Verpflegungskosten in Höhe von 0,50 € pro Kind und Stunde. Es bleibt abzuwarten, wie das Land die eingereichten Stellungnahmen bewertet und welche Änderungen letztlich umgesetzt werden.

 

Flemming Mohr gibt bekannt, dass die Ausschreibung für das in Zusammenarbeit mit dem Kreis Plön geplante Schutzhaus noch bis zum 15.September 2024 läuft. Es liegen bereits Interessensbekundungen vor. In Abstimmungsgesprächen mit dem Kreis Plön wird nach Sichtung der Unterlagen die weitere Verfahrensweise festgelegt.

Der Pflegeelterntag wird am 28.09. in Form eines Workshops stattfinden, die Einladungen dazu wurden schon verschickt. Die Inhalte des Workshops wurden durch den Pflegeelternverein eingebracht. Flemming Mohr wirbt für die Teilnahme an dieser Veranstaltung und Unterstützung dieses wichtigen Ehrenamtes.